Freitag, 27.01.2012

USA: Mehr Rechte für Flugreisende
 
Seit dieser Woche gelten in den USA neue Rechte für Flugreisende. Künftig müssen die Airlines ihre Passagiere unverzüglich informieren, wenn ihre Maschine mit mehr als 30 Minuten Verspätung abfliegt. Gleiches gilt für Flüge, die annulliert oder umgeroutet werden. Außerdem dürfen die Fluggesellschaften für verkaufte Tickets im Nachhinein nicht mehr die Preise erhöhen. Auch bei der Flugbuchung werden die Regeln strenger. Kunden, die bei der Airline oder einem Reisebüro online buchen, müssen auf der ersten Seite mit einer Preisangabe sehen können, ob noch Gepäckgebühren dazukommen und wo sie aufgeführt sind. Bei der Werbung müssen die Preise inklusive aller Steuern und Gebühren angegeben werden. Außerdem können die Kunden eine Reservierung jetzt 24 Stunden ohne Bezahlung aufrecht erhalten beziehungsweise innerhalb von 24 Stunden kostenlos stornieren, wenn die Buchung eine Woche oder mehr vor dem Abflugsdatum erfolgt.


Tipps für Flugreisende gibt das US-Verkehrsministerium hier



Montag, 23.01.2012

Aida: Rettungsübung vor dem Auslaufen


Auch Aida Cruises zieht Lehren aus der Tragödie der Costa Concordia. Ab sofort werde die gesetzlich vorgeschriebene Seenotrettungsübung ausnahmslos vor dem Auslaufen durchgeführt, heißt es in der Reedereizentrale in Rostock. Dies sei bislang bei einigen, jedoch nicht bei allen Abfahrten so gehandhabt worden.

Der Mutterkonzern Carnival, zu dem auch Costa Crociere gehört, hat angekündigt, sämtliche Sicherheits- und Notfallmaßnahmen seiner Kreuzfahrtmarken auf den Prüfstand zu stellen. Bereits vergangene Woche hatte TUI Cruises auf die öffentliche Diskussion über die Sicherheit an Bord von Kreuzfahrtschiffen reagiert und bekannt gegeben, die Seenotrettungsübung nicht mehr nur innerhalb der vorgeschriebenen 24 Stunden, sondern noch am Einschiffungstag durchzuführen.



Donnerstag, 13.10.2011

Secure Flight - verpflichtend ab 12. Februar 2012
Gültig für Fernreisen, die eine Flugroute über die USA haben oder haben könnten


Bereits im März diesen Jahres wurde angekündigt, dass die amerikanischen Behörden (TSA) die Erhebung der sogenannten Secure Flight Daten auch für bestimmte Flugstrecken zwischen Deutschland und der Karibik, deren Flugrouten auch über amerikanisches Staatsgebiet verlaufen können, planen. Das Programm „Secure Flight" soll zur Erhöhung der Flugsicherheit führen.
Demnach sind die Fluggesellschaften verpflichtet, persönliche Daten ihrer Passagiere auf Flügen in die /aus der /über die USA zu registrieren und an die US-amerikanischen Regierungsbehörden zu übermitteln. Die erforderlichen Daten umfassen hierbei Nachname, Vorname, Geschlecht (auch bei Kindern) u. Geburtsdatum. Die Namensübermittlung muss identisch zu den im Reisepass aufgeführten Namen sein.

Sämtliche Daten müssen spätestens 96 Std. vor Abflug an die Fluggesellschaft übermittelt sein. Die zur Verfügung gestellten persönlichen Daten werden ausschließlich zu Luftsicherheitszwecken an die TSA weitergeleitet.

Wichtig: Die Übermittlung der Daten ist verpflichtend und fehlende, fehlerhafte oder zu spät übermittelte Daten können zum Flugausschluß führen.

Die Formulare für die Datenübermittlung finden Sie auf den Internetseiten der Airlines



Dienstag, 04.10.2011

Hilfe für geprellte Griechenland-Urlauber
 
Reisebüros sollten Griechenland-Kunden vor dem zwielichtigen Timeshare-Anbieter Aegean Blue Vacations warnen. Reisende, die der Firma bereits auf den Leim gegangen sind, können sich an das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) in Kiel wenden. Aegean Blue Vacations dreht Urlaubern am Strand teure Probe-Mitgliedschaften an und verweigert Reisenden, die dann skeptisch werden, die Rückzahlung ihres Geldes. Laut EVZ melden sich in Kiel derzeit täglich Verbraucher mit der Bitte um Unterstützung. Diese hätten meist eine Anzahlung zwischen 700 und 1.500 Euro geleistet. Innerhalb eines Monats hätten sich bereits Verbraucher mit einem Anzahlungsschaden in Höhe von insgesamt 27.500 Euro an das EVZ gewandt, heißt es in Kiel. Durch die Intervention der Verbraucherschützer wurden davon bislang immerhin 8.700 Euro zurückgezahlt.



Donnerstag, 29.09.2011

Kanaren: Gefahr eines Vulkanausbruchs gering

 
In der deutschen Medienlandschaft wird eifrig über einen Vulkanausbruch auf den Kanarischen Inseln spekuliert. Auch das Auswärtige Amt berichtet in seinem gestern aktualisierten Reisehinweis für Spanien von einer "leicht erhöhten" Wahrscheinlichkeit eines Vulkanausbruchs auf El Hierro. Grund sind leichte Erdbeben, die seit Mitte September unter der Insel und unter Gran Canaria registriert werden. Die Regierung von El Hierro hat deswegen die Alarmstufe Gelb ausgerufen. Trotzdem sieht man vor Ort keinen Grund zur Panik. Die Maßnahme bedeute lediglich, dass die Regierung den Notfallplan aktiviert habe und die Bevölkerung darüber unterrichte, was im Ernstfall zu tun wäre, sagt ein Regierungssprecher, den die Zeitung "Kanarenexpress" zitiert. Auch von Wissenschaftlern wird das Risiko, dass die Erdbeben zum Ausbruch eines der mehr als 800 Vulkane auf der Insel führen könnten, als gering eingeschätzt. Die meisten der Beben sind so schwach, dass sie für die Bevölkerung gar nicht spürbar sind. Laut Auswärtigem Amt erreichte das stärkste Beben einen Wert von 3,6 auf der Richterskala.
 
Mehr dazu erfahren Sie hier




Mittwoch, 21.09.2011

Condor gibt den Sommer zur Buchung frei
 
Condor hat den Flugplan für den Sommer 2012 zur Buchung freigeschaltet. Neu im Streckennetz ist Dubrovnik. Die kroatische Küstenstadt wird jeden Sonntag von Frankfurt aus angesteuert. Auf der Kurz- und Mittelstrecke erhöht die Airline die Zahl der Flüge vor allem nach Griechenland und auf die Kanaren. Zum Beispiel wird das Griechenlandprogramm ab Berlin um neue Flüge nach Chania auf Kreta und Santorin aufgestockt. Auf der Langstrecke bietet Condor in der Sommersaison zusätzliche Flüge unter anderem in die Karibik und nach Nordamerika an. Das Karibikprogramm wird durch jeweils einen zusätzlichen wöchentlichen Flug nach Havanna und Holguin auf Kuba, Santo Domingo in der Dominikanischen Republik sowie nach Jamaika und Panama ausgebaut. In Nordamerika erhält Seattle samstags einen dritten wöchentlichen Flug. Las Vegas wird freitags um einen vierten Flug verstärkt.



Dienstag, 13.09.2011

Air Berlin schaltet Langstrecke für 2012 frei

 
Heute gibt Air Berlin eine Reihe von Langstrecken-Verbindungen ab Düsseldorf, Berlin und München für den Sommer 2012 zur Buchung frei. Ab Düsseldorf können tägliche Flüge nach New York sowie pro Woche vier Flüge nach Miami (montags, mittwochs, freitags, sonntags), je drei Flüge nach Bangkok (dienstags, donnerstags, sonntags), Los Angeles (dienstags, donnerstags, samstags) und Fort Myers (dienstags, donnerstags, samstags) sowie je zwei Flüge nach San Francisco (mittwochs, freitags) und Vancouver (mittwochs, sonntags) gebucht werden. Von Berlin-Tegel aus fliegt Air Berlin im nächsten Sommer jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag nach New York, jeden Montag, Mittwoch und Samstag nach Bangkok, jeden Dienstag, Donnerstag und Sonntag nach Dubai sowie jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag nach Miami. Außerdem können von heute an Flüge von München nach Windhoek gebucht werden. Flugtage sind Mittwoch und Sonntag.



Montag, 29.08.2011

Air Berlin ändert Gepäckbestimmungen
 

Für Buchungen ab 1. September 2011 mit Abflug ab 1. Mai 2012 gelten bei Air Berlin neue Gepäckbestimmungen. Die Airline führt auf allen Flügen das Stück-Konzept ein, das bereits für Flüge in die USA und Kanada angewendet wird. Auf den Kurz- und Mittelstreckenflügen sowie auf der Economy-Langstrecke können die Passagiere dann je ein Gepäckstück à 23 Kilo mitnehmen. Der zweite Koffer bis 23 Kilo kostet auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke 50 Euro pro Strecke. Reisende in der Business-Class können zwei Gepäckstücke à 32 Kilo mitnehmen. Sonderregeln gibt es für Vielflieger. Inhaber der Topbonus Silver und Gold Card können auf Kurz- und Mittelstreckenflügen künftig zwei Koffer bis 23 Kilo und auf der Langstrecke zwei Gepäckstücken bis 32 Kilo einchecken. Inhaber der Topbonus Service Card dürfen auf der Kurz-, Mittel- oder Langstrecke einen Koffer bis 32 Kilo mitnehmen. Gleichzeitig hebt Air Berlin die Umbuchungsgebühren kräftig an. Zum 1. September steigt die Gebühr bei Kurz- und Mittelstreckenflügen von 30 auf 50 Euro und auf der Langstrecke von 50 auf 100 Euro.



Vorsicht vor Reiseschutz bei Kreditkarten!


Die Zeiten, in denen Kreditkarten nur zum Bezahlen und Geldabheben da waren, sind längst vorbei. Die Heraus­geber von Gold- und Premium-Karten werben mit Zusatzleistungen etwa für Reisende, darunter oft Versicherungen. Solche Karten kosten oft 50 bis 80 Euro im Jahr. Finanztest hat untersucht, ob sie sich rechnen.
© STIFTUNG WARENTEST


Die kompletten Informationen finden Sie unter: 
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Montag, 15.08.2011


Freiheitsstatue wird wieder geschlossen
 

Die Freiheitsstatue in New York wird vom 29. Oktober an für ein Jahr geschlossen. Grund für die erneute Sperrung sind Modernisierungsarbeiten im Inneren der Statue, in deren Verlauf unter anderem die Treppen erneuert und neue Aufzüge eingebaut werden. Mit den Renovierungsarbeiten soll sich auch die Besucherkapazität erhöhen, dies erstreckt sich auch auf den Sockel und das Museum. Die Insel, auf der sich die Statue befindet, bleibt weiterhin zugänglich, auch soll der Blick auf die Statue nicht durch Gerüste beeinträchtigt werden, verspricht der für sie zuständige National Park Service. Die Statue war nach den Anschlägen des 11. September 2001 aus Sicherheitsbedenken geschlossen und erst vor zwei Jahren wieder geöffnet worden.


Mittwoch, 10.08.2011

Sicherheitshinweis für Großbritannien
 
Das Auswärtige Amt hat nach den Ausschreitungen der vergangenen Tage in den Londoner Stadtteilen Tottenham, Brixton, Lewisham, Peckham, Hackney, Croydon, Clapham, Ealing, Enfield, East Ham und Woolwich einen Sicherheitshinweis herausgegeben. Einzelne Übergriffe gab es auch in Notting Hill und Camden. In der vergangenen Nacht war es in der Hauptstadt relativ ruhig. Reisenden rät das Auswärtige Amt, besondere Vorsicht walten zu lassen und den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge zu leisten. Nachts sollen unbekannte Gegenden und die genannten Viertel gemieden werden. In den vergangenen zwei Nächten war es auch in Birmingham, Liverpool, Manchester und Bristol zu Unruhen gekommen. Im britischen Tourismus herrschen nun Sorgen, ob es Auswirkungen auf die Olympischen Spiele in London 2012 geben könnte.
 
Auf die derzeitigen Reisen und Angebote der deutschen Veranstalter haben die Krawalle bislang keine Auswirkungen. Studiosus teilt mit, dass keine Gäste betroffen sind und alle London-Reisen wie geplant durchgeführt werden können.
Bei TUI gibt es ebenfalls keinerlei Einschränkungen, auch alle Ausflugsprogramme können wie geplant durchgeführt werden. Die Leistungsträgern vor Ort melden keine Beeinträchtigungen, alle sind geöffnet und arbeiten im normalen Betrieb. FTI teilt mit, dass die LAL-Sprachschule und die Hotels abseits der betroffenen Stadtviertel liegen.
Umbuchungswünsche würden in jedem Einzelfall sehr kulant geprüft. Reiserechtler weisen darauf hin, dass grundsätzlich kein Recht auf kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen besteht.

 
Zum Hinweis des Auswärtigen Amtes für Großbritannien


Dienstag, 09.08.2011

Fluglotsen streiken nicht

 

Nachdem die Deutsche Flugsicherung (DFS) in der Nacht die Schlichtung angerufen hat, findet der geplante bundesweite Streik der Fluglotsen auch heute nicht statt. Der Flugverkehr ist heute früh normal angelaufen. Die Arbeitgeber hatten das Schlichtungsverfahren nach langen Verhandlungen vor dem Hessischen Landesarbeitsgericht eingefordert. Nun herrscht für die nächsten vier Wochen Friedenspflicht, ein Lotsenstreik ist damit zunächst ausgeschlossen.
 
Nähere Infos zum Thema finden Sie hier



Montag, 25.07.2011

Oslo: Reisende sollen sich umsichtig verhalten
 
Reisende in Oslo sollten sich umsichtig verhalten und den Anweisungen der Polizei folge leisten. Das rät die Deutsche Botschaft auf ihrer Homepage. Nach den beiden Anschlägen vom Freitag, bei denen mindestens 92 Menschen getötet wurden, befinde sich die Polizei am Anfang einer langwierigen und umfassenden Ermittlung. Teile des Osloer Zentrums blieben weiterhin abgesperrt. Passagiere am Osloer Flughafen müssen sich auf schärfere Kontrollen einstellen und sollten deswegen mehr Zeit einplanen. Alle Passagiere auf internationalen Flügen müssten einen gültigen Ausweis vorzeigen, bevor sie in das Schengenland Norwegen einreisen dürfen, hieß es bis Redaktionsschluss auf der Airport-Website. Der Hauptbahnhof von Oslo ist bis 8. August für den Zugverkehr gesperrt. Ursache dafür sind aber nicht die Anschläge, sondern Bauarbeiten am Schienennetz. Flugreisende können von der Innenstadt per Bus zur Station Lillestrøm fahren und dort in den Airport Express zum Flughafen umsteigen.
 
Informationen der Deutschen Botschaft in Oslo gibt es hier


Donnerstag, 17.02.2011

Bericht über gefälschte Hotelbewertungen
 
Reisebüros, die sich über einseitige Medienberichte zugunsten des Internetvertriebs ärgern, finden in der Mediathek des ZDF einen Beitrag, der ihnen besser gefallen dürfte. In der Sendung "ZDF Reporter unterwegs" vom vergangenen Donnerstag werden gefälschte Bewertungen in den Hotelbewertungsportalen aufs Korn genommen. Dabei wird die Kluft zwischen den oft begeisterten Online-Bewertungen und der tatsächlichen Hotelqualität vor Ort beleuchtet. Auch ein Beteiligter, der im Auftrag von Hotels systematisch gefälschte Bewertungen abgegeben hat, kommt zu Wort. Außerdem ist es den Journalisten gelungen, selbst offensichtlich falsche Bewertungen bei einem Portal zu platzieren. Zum guten Schluss fehlt nicht der Hinweis für die Zuschauer, bei der Hotelsuche auch im Reisebüro nachzufragen.
 
Zum ZDF-Bericht geht es hier


Zoll warnt Türkei-Urlauber vor Betrügern
 
Reisende, die zum Beispiel einen Teppich oder Schmuck aus ihrem Türkei-Urlaub mitbringen und nach ihrer Rückkehr ein Schreiben oder einen Anruf des Verkäufers mit Geldforderungen erhalten, sollten die Ruhe bewahren. Denn es handelt sich um Betrüger. Die Händler fordern die Urlauber auf, ihnen einen Verzollungsnachweis über die Einfuhr der Waren nach Deutschland vorzulegen. Andernfalls drohe dem türkischen Unternehmen eine Strafzahlung, die unter Umständen an die deutschen Kunden weiterbelastet werden müsse. Gleichzeitig wird mit einer Anzeige bei den deutschen Behörden gedroht. In den bislang angezeigten Fällen waren den Schreiben bereits Zahlungsaufforderungen bis zu mehreren Tausend Euro beigefügt, zahlbar über die Western Union Bank. Der Zoll weist darauf hin, dass es sich bei allen bisher bekannten Fällen um Trickbetrüger handelt, die die Ahnungslosigkeit der Urlauber auszunutzen versuchen. Den Betroffenen wird deshalb geraten, sich an die örtlichen Polizei- oder Zollbehörden zu wenden.
 
Infos zur Einfuhr von Waren aus EU- und Nicht-EU-Ländern gibt es
hier